Das Storchenjahr 2020

Das Storchenjahr 2020 verlief für alle Schönecker Brutpaare erfolgreich.
Bis auf das Kilianstädter Paar saßen alle anderen bereits Mitte März in den Nestern und brüteten.
Wie auch schon in den Vorjahren brütete das Paar vom Funkmast an der Bahnlinie in Büdesheim noch einmal in luftiger Höhe, jedoch konnten wir beobachten, dass das Storchenmännchen öfter auf dem neu errichteten Brutmast Platz nahm und von dort andere Störche erfolgreich vertrieb, die ein Nest bauen wollten.
Eine Überraschung erlebten wir Mitte April am Jägerhochstand in den Bornwiesen in Büdesheim, wo sich ebenfalls wieder ein Paar angesiedelt hatte. Das Nest war aber bei diesem Kontrollrundgang leer. Was mag wohl passiert sein? Da es immer wieder zu heftigen Storchenkämpfen in jenen Tagen kam, kann man nur vermuten, dass die beiden ihre Brut aufgaben.

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Überwinterer/Kurzstreckenzieher und Frühlingsgefühle im Winter

So, wie in der Überschrift zu lesen ist, könnte man unsere Störche aktuell durchaus als Kurzstreckenzieher bezeichnen. Flogen sie früher noch nach Afrika, später nur noch bis Spanien um zu überwintern, so beobachten wir seit einigen Jahren, dass sie mehr und mehr hier ganz überwintern oder nur noch wenige Kilometer weiter südlich ziehen, und zwar nach Büttelborn, Kreis Groß-Gerau, das sich zu einem wahren Winter-Eldorado für die Rotschnäbel entwickelte, nicht zuletzt durch eine sich dort befindliche Mülldeponie. Weiterlesen