Ein Storchensommer geht zu Ende

Die meisten Störche haben inzwischen ihre Brutstätten verlassen, aber einige sind noch auf den Wiesen hier unterwegs, mal zu zweit, mal aber auch in Gesellschaft mit ein, zwei oder drei anderen.

Unserem Kilianstädter Storchenpaar vom Storchenhorst an der Nidder, der von der Uferstraße aus zu sehen ist, scheint das milde Wetter noch sehr zu gefallen, Futter scheint es auch noch genügend zu geben, also warum auf Reise gehen und nicht hier bleiben?
Es ist zu vermuten, dass die beiden sowieso wieder zu den Überwinterern zählen werden. Aus sicherer Quelle wissen wir, dass das Männchen vom Auenmast in den Büdesheimer Bornwiesen sowie auch das Männchen vom Ersatzmast, der für das geräumte Nest auf dem Funkmast der Bahn errichtet wurde, bereits in Büttelborn gesichtet wurden:
Büttelborn, Kreis Groß-Gerau, hat sich in den letzten Jahren zum Überwinterungs-El Dorado für Störche entwickelt.
Unsere Schönecker Störche gehören auch dazu, zumindest kann man dies von den beringten sagen. Unberingte Störche sind leider nicht einer Brutstätte zuzuordnen.
Nachfolgend nun ein paar Fotos von unserem Kilianstädter Storchenpaar vom 23.09.21, das es sich nicht hat nehmen lassen, auf einem Feld, das gerade umgepflügt wurde, nach Bewohnern im Erdreich zu schauen. Unser Storchenmännchen war auf jeden Fall sehr erfolgreich.

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