Storchennachwuchs ist da

Am 14.05.19 konnten wir die ersten Storchenkinder begrüßen, und zwar auf dem Storchenmast im östlichen Teil des NSGs Bornwiesen in Büdesheim. Die drei sind überraschenderweise schon ziemlich groß und beginnen sogar schon mit den Flügeln zu schlagen.
Eine weniger erfreuliche Nachricht ist, dass unser altes Kilianstädter Weibchen ihr neues Zuhause verloren hat. Wir berichteten hier darüber, dass es sich mit ihrem neuen unberingten Partner in das bereits vorhandene Nest in der Weide zum Brüten nieder gelassen hatte. Leider mussten wir jetzt feststellen, dass der Ast an der Weide, auf dem das Nest sich befand, abbrach. Wahrscheinlich landeten Nest samt Eiern in der Nidder. Auf der Philippi-Mühle, unweit der Weide, wurde mit dem Bau eines neuen Nestes begonnen. Der Nestbau scheint aber eingestellt worden zu sein. Immer wieder fliegen noch einige Störche über den Kilianstädter Storchenhorst oder über die besetzten Nester in den Bornwiesen. Es bleibt abzuwarten, ob dieses brutwillige Paar nun noch einen Brutplatz finden wird.

Auf dem Auenmast in den Bornwiesen gibt es ebenfalls dreifachen Storchennachwuchs. Auf dem Jägerhochstand und auf dem Funkmast an der Bahnlinie sitzen aktuell jeweils zwei kleine Storchenkinder im Nest.

Das neue Kilianstädter Storchenweibchen sitzt die meiste Zeit  Nest und hudert den Nachwuchs. Wir wissen jedoch, dass sich auch hier zwei kleine Störche im Nest befinden. Dies war aus erhöhter Lage per Spektiv festzustellen. Entwicklungsmäßig sind sie noch nicht so groß wie der Storchennachwuchs in den anderen Nestern, so dass sie selbst noch nicht über den Nestrand hinausschauen können.

Beobachtungen vom 14.-19.05.19

 

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