Ob sie genug Futter finden?

Und ihre Jungen satt bekommen??? Das fragt man sich zurzeit wirklich bei dieser enormen Trockenheit. Der Boden ist ausgetrocknet, da wird es extrem schwer für die Altstörche,  Würmer, Schnecken und evtl. Mäuse für sich und ihre Jungen in ausreichender Anzahl zu finden. Die Eltern lassen seit geraumer Zeit die Jungen alleine im Nest zurück und gehen gemeinsam auf Futtersuche.
Am 02.07.18 attackierte, kurz nachdem die Kilianstädter Storchenmama das Nest angeflogen hatte, ein unberingter Storch das Nest. Interessant war zu sehen, wie die Jungstörche die Abwehrhaltung ihrer Mama annahmen. Es dauerte nur wenige Sekunden und Herr Papa kam angeflogen und vertrieb den Angreifer. Das Elternpaar verteidigt gemeinsam das Nest und auch die Jungen. Wenn sie auf den Wiesen unterwegs sind, entgeht ihnen nichts, was sich in der Luft abspielt. Fliegt ein anderer Storch Richtung Nest, sind sie sofort zu Stelle.
Auch die drei Jungstörche auf dem Funkmast an der Bahnlinie Büdesheim werden jetzt von den Eltern alleine im Nest zurück gelassen. Man sieht deutlich den Größen- und damit Altersunterschied zu den Kilianstädter Jungstörchen.
Man kann nur hoffen, dass die Jungstörche durchhalten, die Trockenperiode überstehen, so dass alle schadlos flügge werden. Hoffen wir, dass es sehr bald regnen wird.

Beobachtungen 2. bis 6. Juli 2018

 

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