Reparaturarbeiten an Steinkauzröhren, Teil 2

An einer Feldscheune konnten wir eine neue Steinkauzröhre anbringen, von der wir hoffen, dass sie gut von den kleinen Käuzen angenommen werden wird, da sich in diesem Gebiet schon öfter Steinkäuze aufhielten.

Manchmal ist es auch notwendig, an den Bäumen kleine Ästchen wegzuschneiden, insbesondere wenn diese die Einfluglöcher der Röhren beeinträchtigen oder sogar der ganze Baum zugewuchert wird.
Gefreut haben wir uns unheimlich, als wir bei der Ausbesserung einer Röhre in Niederdorfelden ein Steinkauzpärchen antrafen. Durch Ablesen der Ringnummern des Paares, stellten wir fest, dass das Männchen kein Unbekannter war. Wir registrierten den feschen Burschen bereits bei unserer Winterkontrolle in 2015, damals jedoch in Oberdorfelden. Im Sommer dieses Jahres begegneten wir ihm am gleichen Standort wie jetzt. Das Weibchen, mit dem er aktuell zusammen ist, kannten wir noch nicht. Recherchen ergaben jedoch, dass es in 2015 in Mittelbuchen beringt wurde.
Wie wir feststellen mussten, hatte das Weibchen leider eine Augenverletzung am rechten Auge. Bei Steinkäuzen kommt dies schon öfter mal vor. Entweder bleiben sie im Gestrüpp irgendwo hängen und verletzen sich oder aber durch Unachtsamkam eines Elternteils können auch die Jungen beim Füttern den Eltern eine Verletzung zufügen.
Jetzt hoffen wir, dass die beiden zusammen bleiben und gemeinsam in 2017 brüten werden und dem Weibchen wünschen wir, dass es trotz Augenverletzung gut durchs Leben kommen wird.

 

05.11.16

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