Unsere kleinen Vogelschützer kontrollieren Nistkästen

Am Sonntagmittag, 11.01.14, trafen sich unsere kleinen Vogelschützer, um in ihrem Revier die Nistkästen zu kontrollieren. Der Termin stand morgens noch auf der Kippe, hatte es doch die ganze Nacht über heftig geregnet. Zudem waren die Tage davor auch sehr stürmisch. Zum Glück hörte der Regen aber im Laufe des Vormittags auf, sogar die Sonne ließ sich blicken und somit stand dem Vorhaben nichts mehr im Wege.
Das Laufen durch den Wald gestaltete sich teilweise als schwierig, da grundlegende Forstarbeiten durchgeführt worden waren und man über so manchen Baumstamm klettern musste, um an die Nistkasten heranzukommen. Aber von diesen Hindernissen ließen sich die Kinder nicht abhalten, Kasten für Kasten mit einer langen Stange von den Bäumen abzuhängen. Hier halfen die Erwachsenen schon ein wenig mit, denn die Nistkästen hängen hoch am Baum und haben schon ein beachtliches Gewicht. Da ist Vorsicht beim Ab- und Aufhängen geboten, dass kein Kasten vom Haken weggleitet, herunterfällt und jemanden verletzt.
In diesem Jahr entdeckten die Kinder in 12 Nistkästen Meisennester, 2 Kästen waren leer und in einem sah man ein Wespennest. Die Freude bei ihnen war riesengroß, als sie schließlich noch das Nest eines Trauerschnäppers fanden. Es ist so ziemlich die einzige Schnäpperart, die man noch im Kilianstädter Wald findet. Die Eier des Trauerschnäppers sind von blassblauer Farbe und obenauf polstert der Vogel das Nest gerne noch mit Tierhaaren aus.

Nach getaner Arbeit wurde auf dem Vereinsgelände der Holzkohlengrill angezündet und Würstchen gegrillt, die sich alle mit großen Appetit schmecken ließen. Inzwischen begann es schon düster zu werden und alle begaben sich auf den Heimweg. Für die gefiederten Freunde wurde bestens vorgesorgt und nun sind wir alle gespannt, wie die kommende Brutsaison verlaufen wird.

 

 

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.