Nistkasten unserer Kinder- und Jugendgruppe

Am 26.02.14 kontrollierten die Kinder unseres Vereins zusammen mit ihrem Betreuer, Heiko Kühne, Nistkästen im Kilianstädter Wald, wo die kleinen Vogelschützer ein eigenes Revier haben, für das sie verantwortlich sind. Am Abend zuvor hatte es noch kräftig geschneit, so dass die Waldwege matschig waren, aber das Wetter war gut an diesem Sonntagnachmittag. Sogar die Sonne kam zum Vorschein.
Nicht immer ist es einfach, die Nistkästen mit einer langen Stange von den Bäumen abzuhängen, da die Kästen oft weit oben hängen und nicht gerade leicht sind.
Spannend ist es auf jeden Fall, diese dann zu öffnen und nachzuschauen, ob darin ein Nest versteckt ist und vor allen Dingen zu bestimmen, welcher Vogel dieses Nest gebaut hatte.
Aber unsere kleinen Vogelschützer sind darin sehr geübt und haben einen geschulten Blick für die Bauweise und  die von den Vögel verwendeten Materialien. Auch einige Eltern begleiteten die muntere Truppe und sahen dem Treiben ihrer Kinder mit Begeisterung zu.

In diesem Jahr fanden die Kinder leider nur Meisennester in den Nistkästen vor, lediglich in einem befand sich ein locker aufgeschichteter Berg von Blättern, woraus sie schließen konnten, dass hier kein Vogel brütete. Wer die Blätter durch die Öffnung des Deckels ins Innere beförderte, wird wohl ein Geheimnis bleiben, aber Vermutungen gehen in Richtung einer Maus.

Mit einem Spatel kratzten die Kinder die Nester aus den Kästen, kontrollierten, ob diese alle noch in Ordnung waren und hängten sie anschließend wieder an die jeweiligen Bäume. In einer Liste wurde genau dokumentiert, welche Vogelart in den einzelnen Nistkästen ihr Nest gebaut hatten. Zwar hätten die kleinen Vogelschützer zu gerne auch das Nest eines Kleibers oder Trauerschnäppers entdeckt, aber vielleicht klappt dies ja dann im nächsten Jahr.
Der Grundstein für die neue Brutsaison ist auf jeden Fall gelegt und unsere Waldbewohner können sich wieder neue Wohnungen einrichten und somit für Nachwuchs sorgen.

Arbeit in der freien Natur macht bekanntlich hungrig und deshalb wurden anschließend noch Würstchen auf dem Holzkohlengrill am Vereinshaus gegrillt, die sich alle mit großem Appetit schmecken ließen.

 

 

 

 

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